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Was ist PTBS

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) oder englisch Post Traumatic Stress Disorder (PTSD) kennzeichnet eine mögliche Reaktion eines Individuums auf ein traumatisches Erlebnis.

Als traumatische Erlebnisse gelten Naturkatastrophen, Überfälle, Vergewaltigung, Unfälle, u.ä..
Über die genaue Abgrenzung zwischen belastenden Ereignissen und einem Trauma wird in der Wissenschaft aber noch diskutiert.

Die PTBS kann sowohl bei Opfern, Zeugen oder auch Helfern auftreten. Dabei ist zu beachten, dass nicht jeder Mensch nach einem solchen Erlebnis an einer PTBS erkrankt. Neben einer gesunden Verarbeitung des Erlebten können auch andere psychische Störungen wie z.B. Depression oder Angststörungen auftreten.

In den aktuellen Konzepten müssen zur Vergabe der Diagnose PTBS alle der folgenden Kriterien erfüllt sein:

A.    Erleben eines Traumas
B.    Wiedererleben des Traumas
C.    Vermeidung traumarelevanter Reize
D.    erhöhtes Erregungsniveau
E.    Zeitkriterium

Das Wiedererleben ist gekennzeichnet durch sich aufdrängende Erinnerungen, Flashbacks, Albträume und starke psychische Belastung bei Konfrontation mit Reizen, die mit dem Erlebnis in Zusammenhang stehen.

Die Symptome können dabei so stark ausgeprägt sein, das der Betroffene nicht mehr unterscheiden kann,
ob er gerade in einer realen traumatisierenden Situation ist oder einen Flashback erleidet.

Die Vermeidung betrifft vor allem Umstände, die der Belastung ähneln, oder Reize, die mit dem Trauma verbunden sind. Sie lösen häufig das für die Patienten sehr unangenehme Wiedererleben aus. Dabei sind die Erkrankten oft nicht in der Lage, den Zusammenhang zwischen dem Reiz und der folgenden unangenehmen Reaktion herzustellen.

Einige Wissenschaftler berücksichtigen in dieser Kategorie außerdem eine Abflachung der allgemeinen Reagibilität mit vermindertem Interesse oder verminderter Teilnahme an wichtigen Aktivitäten, das Gefühl der Losgelöstheit oder Entfremdung von anderen, eingeschränkter Bandbreite der Gefühle sowie das Gefühl einer eingeschränkten Zukunft.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Unfähigkeit, sich an bestimmte Aspekte des Traumas zu erinnern.
Das erhöhte Erregungsniveau beinhaltet Schlafstörungen, Reizbarkeit und Wutausbrüche, Konzentrations-schwierigkeiten, erhöhte Wachsamkeit und erhöhte Schreckhaftigkeit.
Sie sind oft das für Familien, Kameraden und Helfer erste und einzige Zeichen der Erkrankung.

Dr. Peter Zimmermann

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